Ein paar Gedanken zu obigem Thema..etwas skurril, aber sehr unterhaltsam…
…in Lateinamerika gilt in der heutigen Zeit
als adäquater Ersatz für den Austausch von Körpersekreten.
Selbst bei religiösen Fundamentalisten gilt dieser rein
mechanische Vorgang, der neben seiner entspannenden Wirkung auch
einen enormen Beitrag zum Erhalt der Muskelkraft sowie zur
Förderung der Koordinationsfähigkeit beiträgt, als akzeptierte
Ersatzbefriedigung.
Wie Prof. Dr. Fellipe Rosario Gonzales, vom Menstruationsklinikum
in Bogota, in seinem Dossier vom 23.03.01 offenlegte, resultiere
aus dieser Erkenntnis ein vollkommener Wandel des sexuellen
Bewustseins, vor allem in der Gruppe der 20-35 jährigen
heterosexuellen Bevölkerung. Gesellschaftliche Konventionen werden
durchbrochen und die Betroffenen erfahren, sensibilisiert durch
diesen Wandel, neue Wege für ein gesundes, zufriedenes Leben. Alte
Werte werden abgeschüttelt und ein neues, auf den essentiellen
Bedürfnissen aufbauendes, das menschliche Individuum in den
Vordergrund rückendes, humanozentrisches Weltbild generiert.
Proportional zur Verminderung der Infektionen sei im gleichen
Zeitraum ein Ansteigen so genannter Haushaltsunfälle, zuvor wohl
eher als eine Domäne der weiblichen Bevölkerung anzusehen, zu
verzeichnen gewesen. Prof. Dr. Gonzales führt dies auf mangelhaft
gereinigte Böden, auf denen sich Unmengen von Ejakulat aufgrund
verminderter Frequenz an Geschlechtsakten und extremer Anhäufung
onanistischer Tätigkeiten, ansammelten, und gelegentlichen
Ausgleitens auf eben diesen, mangels ausreichender Haftung von
Glattlederbesohlten Schuhen auf schlüpfrigen Untergründen, zurück.
In den meisten Fällen handelte es sich dabei um minderschwere
Verletzungen wie Prellungen oder Verstauchungen.
Eine weitere Einflußnahme erfolgte im Bereich der sprachlichen
Entwicklung. Auch hier hielt die neue Gesinnung Einzug. Vormals
dem Bereich der Fäkalsprache zugeordnete Bezeichnungen wie z.B
dummer Wichser, finden jetzt, ob des kulturellen Wandels, in
gesellschaftsfähigen, schon beinahe obligatorischen Floskeln oder
in Form von Begrüßungsritualen wie: Hallo Wichser, alles klar
W…, Hey Wichsfrosch oder Hallo Werner alter W., Verwendung.
Einzig bei Aussagen wie: “Ich muß noch meine Schuhe wichsen” oder
“hättest Du etwas Schuhwichse für mich” kommt es in vereinzelten
Fällen zu Fehlinterpretationen in Bezug auf die Bedeutung dieser
Worte.
Anfangsschwierigkeiten, die wie ich meine, jedoch wenig Einfluß auf den weiteren Erfolg dieser kulturellen Revolution haben
werden.

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